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Die Fachdirektorenkonferenz Lotteriemarkt und Lotteriegesetz nahm im Juli 2006 ihre Arbeit auf. Alle 26 Kantone ratifizierten die Interkantonale Vereinbarung und übertrugen die Bewilligungs- und Aufsichtsfunktionen über interkantonal oder gesamtschweizerisch durchgeführte Lotterien und Wetten der Lotterie- und Wettkommission (Comlot). Vorher war für diese Aufgaben jeder Kanton individuell zuständig. Mit der Übereinkunft bekräftigen sämtliche Kantone den Willen, die Rahmenbedingungen des Lotterie- und Wettmarktes zu vereinheitlichen und modernisieren.

Konzentration der Bewilligung und Aufsicht
Seit dem 1. Juli 2006 ist die Lotterie- und Wettkommission für die Erteilung der Zulassungsbewilligung für Lotterien und Wetten zuständig. Die Kommission überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und trifft Massnahmen gegen die illegalen Glückspielangebote. Sie gewährleistet eine einheitliche Anwendung des Lotterierechts.
 
Transparenz bei der Gewinnverteilung und Spielsuchtpräventation
Der erarbeitete Reingewinn der zwei Lotterieunternehmen Swisslos und Loterie Romande fliesst vollumfänglich in die kantonalen Lotterie- und Sportfonds. Die Kantone stellen sicher, dass die Gelder entsprechend ihrer kantonalen Bestimmungen verteilt werden. Die Gelder gehen ausschliesslich an gemeinnützige und wohltätige Projekte. Es bestehen keine Rechtsansprüche auf die Ausrichtung von Beiträgen aus den kantonalen Fonds. Im Sinne der Transparenz veröffentlichen die Kantone jährlich die aus den Fonds gesprochenen Beiträge. Eine Übersicht über die Beiträge aller Kantone ist auf den Websites von Swisslos (www.swisslos.ch) und der Loterie Romande (www.loterie.ch) ersichtlich.
 
Zur Finanzierung von Präventions- und Spielsuchtbekämpfungsmassnahmen leisten die Lotterieunternehmen den Kantonen eine Abgabe von 0,5 Prozent auf den Bruttospielerträgen.